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 Liandris von Hohenstein

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BeitragThema: Liandris von Hohenstein   Mi Jul 26, 2017 11:43 pm





Liandris von Hohenstein

Allgemeines

Name: Der vollständige Name der jungen Frau lautet Liandris von Hohenstein, meist stellt sie sich jedoch nur als Ly vor.

Alter: Liandris ist 24 Jahre alt, ihr Körper wird jedoch wohl immer 23 Jahre alt bleiben.

Rasse: Seit fast einem Jahr bereits ist Liandris ein Vampir.

Fraktion: Mit ihrer Wandlung hat sich die ehemalige Adlige dem freien Volk angeschlossen.

Klasse: Sich selbst würde Liandris wohl als „Eigentumsbewegerin“ bezeichnen, andere würden sie wohl eine Einbrecherin nennen.

Gesinnung: Da Liandris meist nur das tut, worauf sie gerade Lust hat, lässt sie sich wohl als chaotisch neutral bezeichnen.

Körperliche Daten

Größe: Liandris misst einen Meter und sechsundsechzig Zentimeter.

Gewicht: Durch einen schmalen Körperbau bringt die Vampirin einundfünfzig Kilogramm auf die Waage.

Haarfarbe und -stil: Obwohl es für eine Einbrecherin eigentlich ungeschickt ist, hat Liandris auffällige Haare – sie sind wild und strähnenweise schwarz und weiß gefärbt.

Statur: Liandris ist wie bereits erwähnt schmal gebaut und ihr Körper weist nur leichte Rundungen auf. Dadurch und durch ihre leicht androgynen Gesichtszüge kann sie schnell mit einem Jungen verwechselt werden.

Auffälligkeiten: Die bereits erwähnten Haare sind ein Blickfang, außerdem ist Liandris rassenbedingt eine sehr bleiche Person, auch sind ihre Zähne unwahrscheinlich weiß, und bei einem Lächeln kann man erkennen, dass sie ein wenig spitz sind.


Zur Person

Persönlichkeit: Man kann über Liandris sagen, was man will – aber sie ist eine lustige Gesellschaft. Wenn man mit ihrem Humor zurechtkommt, der bisweilen sehr schwarz sein kann. Dennoch merkt man ihr im Gespräch nicht wirklich an, dass sie ihren Lebensunterhalt damit verdient, andere Personen um ihre Habe zu bringen – oder besser gesagt, man würde es ihr wohl kaum zutrauen.
Obwohl sie schon eine ganze Weile unterwegs ist, hat Liandris noch immer ein Faible für einen gewissen Standard, was Komfort und Essen angeht – ja, sie isst noch, wenn auch rein zum Genuss. Bisweilen kann sie recht quengelig werden, wenn sie nicht das bekommt, was sie gewohnt ist – aber durch ihren Beruf hat sie oft das nötige Kleingeld.
Auf den ersten Blick mag es durchaus so wirken als sei Liandris sorglos, leichtsinnig und waghalsig ist, dass sie liebend gern unnötige Risiken eingeht und provoziert, ohne wirklich einen Plan zu haben, was sie danach tun soll – aber wenn sie Freunde gefunden hat und diese auch ins Herz geschlossen hat, dann kümmert sie sich auch um diese. Auf ihre eigene, tollkühne Art und Weise.
Tief in ihr ist immer noch ein wenig Traurigkeit – doch ihre Persönlichkeit überdeckt diese sehr gut. Wenn sie jemandem wirklich vertrauen würde, würde sie sich vielleicht öffnen und darüber reden, was alles geschehen ist, was sie bedauert – aber nicht hier und heute. Lieber überspielt sie Fragen nach ihrer Vergangenheit mit lockeren Floskeln und den angenehmeren Geschichten.

Ziel: Noch vor wenigen Monaten hätte Liandris gesagt, dass sie unbedingt wieder normal werden will – heute will sie den Kampf des freien Volkes unterstützen und mit ihren Aktionen dazu beitragen, den Frieden zu sichern.


Kämpferisches

Fähigkeiten: Neben ihrer mehr oder weniger natürlichen Gabe, anderen Wesen das Blut auszusaugen und ihren Körper damit zu nähren, verfügt Liandris über einige Fähigkeiten des Diebeshandwerks: lautlose Forbewegung, Schlösser knacken, Taschendiebstahl, aber insbesondere das Erklettern von Wänden bereitet ihr wenige Schwierigkeiten. Ihre hohe Geschwindigkeit macht es dabei schwierig, sie zu bemerken.
Im Kampf zur Wehr setzen kann sie sich vor allem durch ihre übermenschliche Physiologie. Zwar greift sie nur auf Dolche zurück – aber bei einem schmächtigen Mädchen erwartet wohl niemand, dass sie mit einer Handbewegung einen Arm brechen kann. Natürlich funktioniert das auch nur, wenn sie gut genährt ist.
Zudem hat sie in ihrer Jugend ein paar Talente erworben, die sie bis heute nicht vergessen hat. Das Spielen einer Violine und das Tanzen gehören dazu,

Waffen Wie bereits erwähnt verwendet Liandris Dolche, die zum Werfen und Nahkampf gleichermaßen verwendbar sind.

Inventar: Dietriche, eine Brosche ihrer Familie, die an ihr Handgelenk geschnallt ist


Biografie

Familie: Liandris Familie ist das Adelsgeschlecht von Hohenstein, das inzwischen jedoch nicht mehr existiert.

Herkunft: Liandris stammt aus Crevasse.

Vergangenheit: Liandris war von Anfang an nicht das typische Kind einer Adelsfamilie. Zwar hat sie sich den Wünschen ihrer Eltern gefügt und sich wie ein „braves Mädchen“ verhalten, aber gern hat sie das nicht getan.
Als Jugendliche sah die ganze Sache schon etwas anders aus. Immer öfter schlich sie sich aus dem Herrenhaus heraus, um auch mal die Welt außerhalb des goldenen Käfigs zu erkunden. Dass sie dafür später noch mehr als genug Zeit haben würde, wusste sie damals natürlich noch nicht.
Es waren interessante Erlebnisse für sie – sie lernte, wie das Volk sich verhielt, und was an Recht und Unrecht in der Welt geschah. Und schon hier bemerkte Liandris das erste Mal die Ungerechtigkeit, was Güter anging – nicht nur die des Luxus, sondern auch die lebensnotwendigen. Ihr hatte nie an etwas gefehlt, es hatte immer Überschuss gegeben – und hier waren solche, die nicht einmal genug hatten, um satt zu werden.
Irgendwann traf sie auf eine junge Bande von Dieben – die natürlich im ersten Moment mehr an ihrer Habe interessiert waren als an ihrer Person. Doch nachdem sie ihres Schmucks beraubt worden war, gelang es Liandris, mit den Dieben ins Gespräch zu kommen – und sie von sich zu überzeugen. Liandris wollte nur helfen, wollte etwas von dem, was ihre Familie zu viel hatte, an das Volk abgeben. Immer wieder schmuggelte sie Kleinigkeiten aus dem Anwesen heraus – und im Gegenzug dafür zeigten die Diebe ihr ein paar Kniffe ihres Handwerks.
So hätte das Leben weitergehen können – denn auch wenn Liandris ein paar Mal erwischt wurde, wie sie sich herausschleichen wollte, kamen ihre Eltern doch nie auf den Gedanken, was genau sie mit dem bürgerlichen Volk trieb. Aber natürlich musste es ein Ende haben – und zwar am Tag. Als es geschah, als die Magie in diese Welt kam, war Liandris zuhause. Die Stadt wurde völlig von dem Unbekannten überrumpelt, und ein Wesen, von dem sie heute weiß, dass es ein Vampir ist, verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Herrenhaus.
Er war gejagt worden. Er war müde. Er war hungrig – und sein Handeln führte den Untergang des Hauses Hohenstein herbei. Bis heute weiß Liandris nicht, warum er getan hat, was er tat – aber anstatt ihr Leben zu nehmen, verwandelte er sie. Und vermutlich wird sie es wohl auch nie herausfinden – denn kurz danach, aber nicht, bevor der Rest ihrer Familie aus dem Leben schied, gelang es den Vampir zu fassen und zu töten. Dass auf dem Mädchen ein Fluch lag, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner – man war nur froh, dass wenigstens sie überlebt hatte.
Da sie alt genug war, um alleine im Haus zu bleiben, mischte sich niemand in ihre Angelegenheiten ein. Und als das erste Mal der Durst nach Blut ausbrach, als sich Liandris nicht mehr kontrollieren konnte, gab es niemanden außer den Hausdienern. Es gab keine Überlebenden, doch immerhin besaß die junge Frau noch genug Geistesgegenwart, um aus der Stadt zu fliehen, solange es ihr noch möglich.
Das freie Volk nahm sie auf. Ihr wurde vor Augen geführt, was sie war und wie sie damit umgehen konnte – und Liandris fühlte sich geborgen. Vielleicht mochte ein Vampir ihre Familie ausgelöscht haben, aber das änderte nichts an ihrer Sicht auf die Welt. Es gab Reiche, es gab Arme, und es gab die, die jetzt nicht mal mehr in Städte gelassen wurden. Sie wollte etwas dagegen tun.
In der nächsten Zeit übte sie hart an ihren Fähigkeiten, und da sie noch immer aussieht wie ein gewöhnlicher Mensch, kann sie sich noch immer in die Stadt wagen. Um nicht zufällig erkannt zu werden, färbte sie sich mehr schlecht als recht die Haare. In Crevasse angekommen, begann sie mit ihrem Handwerk. Ihre Fähigkeiten machten es ihr einfach, nicht erwischt zu werden – und so fährt sie bis heute fort. Von Zeit zu Zeit erledigt sie auch etwas für das freie Volk – das Stehlen von Waffen oder Geheimnissen und das Beschaffen von Informationen – aber die meiste Zeit tut sie einfach nur das, was sie möchte: die Welt ein bisschen fairer machen.

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Liandris von Hohenstein
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