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 Grim-Bo

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BeitragThema: Grim-Bo   Mi Jul 26, 2017 11:37 pm





Grim-Bo

Allgemeines
 
Name: Grim-Bo

Alter: 76

Rasse: Froschvolk
Beschreibung:
 
Fraktion: Ausgestoßene

Klasse: Heiliger Krieger

Gesinnung: chaotisch gut

Beruf: Barkeeper
 

Körperliche Daten

Größe: 1,58 Meter

Gewicht: 230 Kilo

Haarfarbe und -stil: Man würde es vielleicht nicht erwarten, doch Grim-Bo besitzt tatsächlich Haarwuchs. Seine grauen Bart- und Kopfhaare sind jeweils zopfartig zusammengebunden.

Statur: Das Froschvolk ist schon deutlich anders gebaut als andere humanoide Völker und es gibt verschiedene Körperformen, die unter ihnen als normal gelten. Doch selbst unter ihnen wirkt Grim-Bo eindeutig übergewichtig. Während dies natürlich seine Nachteile hat, lässt er sich jedoch ganz gut mit einem Sumoringer vergleichen, der weiß, wie man diese extreme Körperform zu seinem Vorteil einsetzt.

Kleidung: Kleidung? Was ist Kleidung? Die Frösche bekleiden sich schon von sich aus nur mit dem nötigsten, doch Grim-Bo geht da noch einen Schritt weiter. Seine Mitmenschen können froh sein, dass er wenigstens sein bestes Stück hinter ein paar Blättern versteckt. Diese werden mit einem rot-weißen Seil festgehalten, was er um seine Hüfte trägt. An seinen Armen befinden sich ähnliche Seile, an denen Glöckchen hängen, welche rituelle Hintergründe haben.

Auffälligkeiten: Auf seinem Bauch befindet sich ein sehr auffälliges Tattoo. Eigentlich ist es ein Zeichen, welches ihn als Ausgestoßenen markieren soll, jedoch hat es für ihn jegliche Bedeutung verloren. Mittlerweile sieht es einfach nur noch cool aus.

Bild:
 



Zur Person

Persönlichkeit: Die Froschwesen zeichnen sich dadurch aus, ihren eigenen Regeln zu folgen, regelmäßig und diszipliniert zu trainieren, und mithilfe ihrer Gerissenheit mit anderen Rassen zu handeln, ohne den Fremden zu sehr zu vertrauen. Doch Grim-Bo erfüllt keine dieser Eigenschaften. Er ist jemand, der sich sein Leben abseits von irgendwelchen Regeln und Gesetzen selbst zurecht legt und tut und lässt, was er für richtig hält. Er sieht das Leben sehr locker und gelassen, er nimmt sich für alles seine Zeit und Eile ist ein Fremdwort. Sämtliche Probleme geht er mit Ruhe und Geduld an. Dies bedeutet nicht, dass er nie etwas fertig bekommt, sondern einfach nur, dass er sich nicht unter Druck setzen lässt. Wen interessiert denn auch das Loch im Dach, wenn es eh bald nicht regnen wird? Natürlich kann diese Art ihm hin und wieder in den Rücken fallen, doch dies geschieht relativ selten. Die Motivation, auf Fitness zu achten, besitzt Grim-Bo ebenfalls nicht. Dafür isst und trinkt er viel zu gerne und auch viel zu viel. Viel lieber lehnt er sich zurück, entspannt sich, und schaut anderen bei derartigen Tätigkeiten zu. Zwar ist er immer noch ein brauchbarer Kämpfer, doch er realisiert selbst, dass er nicht in seiner Bestform ist.

Gegenüber Fremden ist er sehr kontaktfreudig, vor allem gegenüber anderen Rassen. Wie viele anderen Frösche wurde er dazu erzogen, nie einem Schleimlosen zu trauen und nur die Münzen sprechen zu lassen, was er auch eine ganze Zeit lang befolgt hatte. Allerdings realisierte er irgendwann, dass die anderen Kulturen so viel mehr zu bieten haben als die Sümpfe seiner Heimat, weshalb er eine gewisse Neugier entwickelt hatte und sich gerne über den Tresen hinweg mit den Besuchern seiner Bar unterhält. Zwar mag er nicht mit allen Ansichtsweisen und Einstellungen einverstanden sein, jedoch lernte er schnell, die verschiedenen Kulturen zu tolerieren. Hier hält er sich allerdings immer noch an die eine Regel, an die er sich noch erinnert: Vertraue den Münzen. Bei Stammgästen hat er kein Problem damit, sich alles aufzuschreiben, aber wenn man versucht, sich vorm Zahlen zu drücken, kann er schon schnell gereizt werden. Immerhin legt er sehr viel Wert auf diese Vertrauensbasis und fairen Handel. Er würde ebenfalls nie jemanden absichtlich übers Ohr hauen, auch wenn er durchaus einige Tricks kennt. Jedoch war auch diese Wortgewandtheit nie seine Stärke, weshalb seine Methode nur bei sehr einfachen Leuten funktionieren würden. Er kann sich vernünftig ausdrücken und weiß, was er sagen will, doch wenn es darum geht, Leute zu überreden oder zu überzeugen, fehlt es ihm oft an Überzeugungskraft und Autorität.

Grim-Bo hatte in seiner Heimat ein paar Loyalitätsprobleme, da er mit den Idealen in seinem Stamm nicht einverstanden war und seine Faulheit stets Überhand nahm. Er lässt sich von niemandem etwas vorschreiben, bis auf eine Ausnahme: Seiner Geliebten gegenüber ist er so loyal und treu, wie man nur sein kann. Er würde nahezu alles für sie tun, solange es in seinen Zeitplan passt. Sie ist die Person, die seine faule, chaotische und animalische Seite ausgleicht. Sie bedeutet ihm so viel, dass er es nicht riskieren will, auf ihre schlechte Seite zu kommen, und immer um das Wohlergehen seiner Partnerin bedacht ist. Zwar kann selbst sie seine Grundprinzipien nicht umdrehen, jedoch merkt man eindeutig einen Unterschied, wenn die Kritik von jemand anderem oder von ihr kommt. Man sollte es auch bloß nicht wagen, sich an seine Geliebte ranzumachen. Die erste Verwarnung erfolgt zwar eher mit Humor, doch beharrt man weiter darauf, sich ihr nähern zu wollen, spürt man schon einmal die Macht seiner Eichel-am-Stock. Weiterhin hat er großen Spaß daran, die ersten Reaktionen auf ihre Beziehung zu sehen, und findet es auch sehr unterhaltsam, weitere Fragen über die Details dieser Liebe mit übertriebenen Gruselgeschichten zu beantworten. Diese Geschichten, aber auch einige Andere, die er von Besuchern gehört hat, verbreitet er gerne bei Lagerfeuern oder anderen Zusammenkünften. Diese unterstützt er auch gerne mit rituellen Tänzen, Musik und Gesang, Dinge, die er noch aus seiner Heimat kennt und die ihm helfen, mit der Natur im Einklang zu sein.

Interessen: Futter, Liebe, Fremde

Abneigungen: Stress, Gewalt, Leute die sich an seine Partnerin ranmachen

Einstellung gegenüber anderen Rassen: Das Froschvolk ist grundsätzlich sehr misstrauisch gegenüber anderen Rassen, eine Ansicht, die immer noch ein wenig in Grim-Bo verankert ist. Jedoch hat er gelernt, dass andere Rassen so viel mehr bieten können als nur Münzen und Waren, weshalb er Fremden immer eine faire Chance gibt, bevor er über sie urteilt.
So hegt er zum Beispiel keinen Groll gegenüber den Landeskindern, viel eher findet er es bedauerlich, dass das Verhältnis zwischen den ihnen und den Magiebegabten so miserabel ist, da man doch so viel voneinander lernen könnte. Er selbst ist ein großer Freund von Zwergen, da die wenigen ohne Vorurteile seine Vorliebe für große Waffen und gute Getränke teilten. Dennoch würde er jederzeit gegen die Landeskinder kämpfen, sollten sie ihn und sein trautes Heim bedrohen.
Elfen sind im oft zu eitel, Vampire zu düster. Bei Harpyien kann er nicht viel sagen, solange er nicht gegen sie kämpfen muss, und mit Feen hat er auch kein Problem, solange sie ihn nicht zu sehr nerven. Mit Engeln und Dämonen ist er noch nicht sehr oft in Kontakt gekommen. Jedoch ist Grim-Bo immer offen dafür, seine Sichtweisen zu ändern, sollte ihn jemand überzeugen können.

Ziel: Der alte Grim-Bo hatte schon so viel Ärger mit seinem Volk und dem Rest der Welt, dass er jetzt einfach ein ruhiges Leben mit seinem liebsten Schatz verbringen will. Eigentlich reicht es ihm, in seiner Bar zu arbeiten und den anderen Besuchern zu helfen. Für diesen Frieden würde er alles tun.


Kämpferisches

Fähigkeiten: Grim-Bos Fähigkeiten lassen sich grundsätzlich in Rassen- und Klassenfertigkeiten unterteilen.

Froschzunge - Sein Dasein als Froschvolk hat ihm eine lange und klebrige Zunge gegeben, mit der es ihm möglich ist, Dinge zu greifen. Dies kann man zum Beispiel gut dazu nutzen, um unauffällig Objekte zu stehlen oder Gegner zu entwaffnen.

Froschschenkel - Er besitzt eine natürliche Flinkheit und kann trotz seines hohen Gewichts sehr gut springen. So kann effektiv Gegner wegrammen oder sich vom Boden abprallen lassen, um daraufhin Gegner unter seinem Gewicht zu plätten.

Wasseraffinität - Er kann sich problemlos durchs Wasser bewegen und sehr lange unter Wasser atmen, jedoch benötigt er auch immer eine gewisse Nähe zum Wasser, da er sonst irgendwann austrocknen könnte.

Wetterfrosch - Ein Talent, was im Kampf nicht sonderlich nützlich ist, wäre sein Gefühl für Wetter. Er hat ein Gespür für Veränderungen und kann das Wetter für den nächsten Tag ziemlich sicher vorhersagen.

Giftfrosch - Zu guter Letzt ermöglicht ihm sein Froschsein noch, über seine Handflächen giftiges Sekret zu erzeugen, welches bei Berührung eine lähmende Wirkung hat. Es benötigt eine Vorbereitungszeit von wenigen Minuten, ehe das Gift einsatzbereit ist. Mit der richtigen Konzentration kann es allerdings auch außerhalb des Kampfes als Geheimzutat in seinen Drinks wahre Wunder bewirken, doch nur ausgewählte Stammkunden erhalten Zugriff auf dieses besondere Gemisch, welches magieähnliche Wirkungen zu haben scheint.



Im Rahmen der schamanistischen Rituale hat Grim-Bo auch ein wenig Naturmagie erhalten, die seine Klasse definiert. Beim Wirken seiner Zauber sind stets die Glöckchen an seinem Körper und auch seine Eichel-am-Stock-Maraca involviert, sodass er seine Techniken oft durch laute Geräusche und wilde Tänze ankündigt. Kurz bevor die Techniken angewandt werden, leuchten die dekorativen Seile an seinem Körper und seiner Waffe auf.

Ribbeba - Eine Technik, bei dem er mit der Eichel-am-Stock auf den Boden schlägt, worauf dieser anfängt, zu beben, und sich zu spalten. Wesen, die von Grim-Bo als Gegner wahrgenommen werden, werden dabei umgeworfen.

Ribbaria – Er klopft mit dem Stockende seiner Eichel-am-Stock auf den Boden und erzeugt vor sich ein magisches, stationäres Schild, welches aus der Erde vor seinen Füßen wächst und groß genug ist, um ganz knapp seinen Körper zu bedecken.

Ribbaranka – Er kann zuFüßen seiner Gegner Ranken beschwören, die versuchen, das Ziel festzuhalten.

Ribbaseba - Ein Fernkampfangriff, bei dem er mit einem kräftigen Tritt auf den Boden einen großen Felsen herauslöst, den er mit seiner Eichel-am-Stock auf seine Gegner schleudern kann, welche dadurch schwer verletzt und umgeworfen werden können.

Ribbadiva  - Grim-Bo bringt seinen Körper zum drehen, sodass er sich wie ein Bohrer in die Erde gräbt und an einer anderen Stelle wieder hervorkommen kann.

Ribblinka - Nn der Luft um ihn herum werden Kristalle erzeugt, die hell leuchten und somit Gegner blenden und auf ihn lenken sollen.

Waffen: Ein großer Frosch braucht auch eine große Waffe. Für diesen Zweck trägt er eine Eichel-am-Stock. So blöd dies auch klingen mag, ist es vermutlich doch die beste Beschreibung. Sie birgt das Geheimnis, dass sich in der großen Eichel noch viele kleine Eicheln befinden, wodurch die Waffe auch als übergroße Maraca dienen kann. Sie wird wie ein Zweihänder geführt und ist für Froschvolk seiner Klasse sehr häufig. Die Waffe hält, was der Name verspricht: Es ist eine mutierte, durch Schamanen im Sumpf gezüchtete Eichel, die an einem Stab befestigt wurde und beinahe so groß ist wie er selbst. Dementsprechend wiegt sie auch etwas mehr, weshalb nur sehr kräftige Personen diese Waffe überhaupt benutzen können und nur langsame, aber dafür sehr schwere Angriffe möglich sind.

Kampfverhalten: Grim-Bo ist der typische Beschützer, der sich im Kampf sofort vor seine Verbündeten stellt und ihnen Deckung gibt. Er mag zwar nicht mehr in Topform sein, doch das hält ihn nicht davon ab, sein Leben aufs Spiel zu setzen. Beschäftigt man sich nicht mit ihm, so wird er die ganze Zeit über ein Problem darstellen und jede Chance nutzen, um seine Gegner zu stören. Dabei kombiniert er seine Magie mit dem wilden Herumschwingen seiner Waffe, um bis zum letzten Atemzug seinen Job als heiligen Krieger zu erledigen.

Stärken: Grim-Bo kann sowohl austeilen als auch einstecken. Er selbst kann viele Hiebe überstehen, ehe er aufgrund seiner Verletzungen fällt, und wer von seiner Waffe getroffen wird, spürt dies ebenfalls deutlich. Außerdem kann er durch seine Fähigkeiten besonders gut Gegnergruppen kontrollieren. Seine Froschschenkel ermöglichen ihm auch ein gewisses Grad an Mobilität, da er gut springen und sich damit repositionieren kann. Während er sonst sehr langsam ist, kann er hin und wieder in kleinen Schüben sehr schnell laufen, wobei das einiges an Ausdauer kostet. Sein Gewicht kann ihm ebenfalls von Nutzen sein, so ist es schwerer, ihn umzuwerfen, während dies für ihn umso leichter ist.

Schwächen:Grim-Bo hat im Fernkampf keine wirklichen Möglichkeiten. Kurze Distanzen kann er mit der Reichweite seiner Waffe oder seinen anderen Fähigkeiten überbrücken, doch alles, was darüber hinausgeht, würde ihn dazu zwingen, seine Verteidigung aufzugeben. Außerdem ist er aufgrund seiner Masse auch ein sehr leichtes Ziel. Und wenn man ihn nicht sehen kann, so kann man ihn aufgrund der Glöckchen auf jeden Fall hören. Da er nicht wirklich ans Kämpfen gewöhnt ist, gerät er auch schnell außer Puste, sodass er die Wahl hat, eine kurze Atempause zu machen oder stark geschwächt weiter zu kämpfen. Seine miserable Ausdauer verhindert es auch, über längere Strecken schnell zu laufen.

Inventar: Wer sich Grim-Bo genauer anschaut, wird feststellen, dass er kein großes Inventar besitzt. Immerhin gibt es an seinem Körper keinen Ort, wo er irgendwas aufbewahren könnte. Da er gemeinsam mit seiner Partnerin sesshaft geworden ist, befinden sich all seine Besitztümer, wie etwa seine Bar, dort.


Biografie

Familie: Das einzige Familienmitglied, das für ihn zählt, ist seine geliebte Partnerin Nyxie, die er auch ganz liebevoll „Limonade“ nennt.
Herkunft: Grim-Bo kommt ursprünglich aus einem Froschvolkdorf in einem Sumpfgebiet, das den Namen Croaboga trug.
Vergangenheit: Als Grim-Bo vor über 70 Jahren als kleine, schleimige Kaulquappe aus seinem Ei gekrochen kam, ahnte noch niemand, welch eine Schande er für den gefürchteten Namen des Froschvolks darstellen würde. Zunächst fiel der kleine Quaker nicht wirklich auf. Nachdem er den Brutteich verlassen konnte, wuchs er wie jeder andere Frosch auf. Er lernte nicht nur alle wichtigen Grundlagen, sondern auch, wie man etwa Hütten baut, mit Waffen umgeht, die Natur zu seinem Vorteil nutzt und mit anderen Völkern handelt. Die gesamte Grundbildung des Froschseins sog er auf, ohne irgendwas zu hinterfragen. Ungefähr bis in seine Vierziger lebte er ein übliches Froschleben, doch je länger er in diesem Sumpf umherwanderte, desto langweiliger und eintöniger wurde das Leben für ihn. Die anderen schauten ihn nur schief an, als er die fröschlichen Bräuche vernachlässigte und immer seltener trainierte oder handelte. Jeder, inklusive er selbst, hielt ihn einfach nur für unglaublich faul, was natürlich auch nicht gelogen war. Doch der Hauptgrund war, dass er mit diesem Leben einfach nicht glücklich war. Er war einer der wenigen Frösche, die je hinterfragten, warum sie denn nicht normal mit anderen Völkern kommunizieren dürfen.

Man sagte ihm, dass man niemandem vertrauen könnte, doch er verstand nicht, wieso die Vergangenheit die Gegenwart immer noch so sehr definierte. Sicherlich würde man Individuen finden, mit denen man sich vernünftig austauschen könnte. Doch niemand hörte ihm zu. Daher lebte er sein Leben einfach so vor sich hin, musste zu jeder Mission hin geschliffen werden, und verbrachte den Rest seiner Freizeit damit, die gehandelten Waren zu vernaschen. Bald war es kein Geheimnis mehr, dass niemand wirklich mit ihm glücklich war. So kam es, dass er gar nicht erst vermisst wurde, als Grim-Bo nach einem kleinen Handelsausflug vom Weg abkam und sich rein zufällig im Wald verlief, um etwas Zeit für sich zu haben. Ziellos wanderte umher, doch als er einen kleinen, kristallklaren See fand, fühlte er sich plötzlich magisch angezogen. Er konnte seinen Augen nicht trauen, als er diese makellose Schönheit am Ufer sah. Für ihn war es Liebe auf den ersten Blick. Sie sah es vermutlich nicht so, als der gigantische Frosch wie verzaubert auf sie zulief und sie verscheuchte. Doch er blieb beharrlich bei der Sache und besuchte diesen Ort von nun an immer wieder. Und obwohl der Frosch, der nun alle paar Tage im See badete, diese Schönheit nicht wiederfand, konzentrierte er sich wieder mehr auf seine Kampfausbildung. Denn was auch immer dieser Ort... was sie war, er wollte es alles beschützen.

Jedoch ahnte er nicht, dass er durch diesen Wunsch und seine regelmäßigen Besuche für das Gegenteil sorgte. Das restliche Froschvolk war natürlich nicht ahnungslos und bemerkte, dass ein gewisser Frosch sehr häufig fehlte. Einige Frösche bespitzelten ihn und folgten ihm bis zum See, wo er nun endlich aufgrund seines Verhaltens konfrontiert wurde. Doch Widerstand war zwecklos, trotz seiner besten Versuche gelang es ihm nicht, seine Kräfte zu nutzen, und er wurde überwältigt.  In Croaboga hatte man nun endgültig genug von ihm. Gewaltsam wurde er mit der Froschmarkierung der Ausgestoßenen gebrandmarkt und rausgeworfen. Schwer verletzt kämpfte er von nun an im Wald um sein Überleben, doch er wusste, dass dies nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Er kannte seine Leute, die nie etwas verschwenden würden. Es war nur eine Frage der Zeit, ehe sie ihr Gebiet bis zum See expandieren wollten. Und als der Moment tatsächlich kam, war er bereit. Heroisch sprang er aus dem Gebüsch und schwang seine Eichel-am-Stock, um die ersten Frösche auszuschalten. Wie ein Berserker kämpfte er, doch er war zahlenmäßig eindeutig unterlegen. In dem Moment erkannte er endlich seine wahre Bestimmung, seine Aufgabe. Er spürte, wie ihn die Kräfte der Natur durchflossen und entfesselte ein gigantisches Beben, welches beinahe alle Frösche ausschaltete. Doch es waren immer noch zu viele, und obwohl Grim-Bo einen guten Kampf ablieferte, fiel er schon bald bewusstlos zu Boden. Das nächste, woran er sich dann erinnern konnte, war, wie er in den Armen einer blauhaarigen Schönheit aufwachte.

Sie waren nicht mehr am See, sondern in einer völlig fremden Welt. Die anderen Frösche waren weg und er war schwach und verwirrt. Doch beim Anblick der blauhaarigen Schönheit erkannte er, was er beschützt hatte, und wusste, dass er dies erneut tun müsste. Der große Frosch sammelte seine letzte Energie und stützte die Nymphe auf der Suche nach einem neuen See. Beide konnten nun endlich Ruhe finden und sich kennen lernen. Und so kam es irgendwann, dass sich die scheue Nymphe und der faule Frosch tatsächlich ineinander verliebten. Diese Liebe durfte jedoch nicht in Frieden erblühen, denn die neue Welt war brutal und wollte die neuen Besucher abstoßen. Grim-Bo nahm sich die Lektionen, die er als Frosch im See erkannt hatte, zu Herzen und empfing die neue Welt mit offenen Armen. Die anderen mögen zwar hasserfüllt auf sie herab sehen, doch der Frosch nahm es ihnen nicht übel. Viel lieber baute er um den See, ihre neue Heimat, ein kleines Camp auf, um alle, die ebenfalls ausgestoßen wurden oder einfach nur nach Frieden suchten, auffangen zu können. Seine Fähigkeiten nutzte er, um ein paar Hütten und seine Bar aufzubauen, wo er auch sein angeeignetes kulinarisches Wissen anwandte, um alle Besucher zu versorgen, während sich seine Geliebte um die Verletzten kümmerte. So führen sie nun als kleine Gemeinde ein friedliches Leben abseits der zivilisierten, harten Welt.

Administratives

Wie hast Du uns gefunden? Die nette Nymphe lockte mich hier her
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BeitragThema: Re: Grim-Bo   Mo Jul 31, 2017 12:20 am

"Eichel-am-Stock" ey.. xD Ich hätte dir mehr Namen im Forum überlassen sollen!
Keine Einwände meinerseits, sehr schöner Charakter (und sehr schöne Idee!). Welcome on Board~
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