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 Die Fraktionen

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BeitragThema: Die Fraktionen   So Jul 23, 2017 12:22 am

Die Landeskinder
Als „Landeskinder“ bezeichnen sich diejenigen, die schon seit jeher auf Arcania leben, und ihre Unterstützer. Im Allgemeinen zählen dazu ein Großteil der Menschen und die Zwerge. Im Gegensatz zu den anderen Gruppen haben sie keinen Zugang zur Magie – und sogar eine regelrechte Abneigung dagegen. Allein dass sie sich mit den Zwergen verbündet haben, ist schon ein wahres Wunder – und manchmal bekommt das kleine Volk das auch zu spüren. Rassismus ist kein Fremdwort.

Dennoch gelingt es ihnen sehr gut, sich zur Wehr zu setzen, und dafür gibt es mehrere Gründe. Zum ersten sei ihre Anzahl genannt – die Menschen sind eindeutig die zahlreichste Rasse auf Arcania, und auch vermehren sie sich relativ schnell. Zum zweiten leben sie schon lange auf diesem Kontinent, sie kennen das Land und haben bereits große Städte aufbauen können, die starke Befestigungen aufweisen. Zum dritten haben sie eine sehr aktive Forschung. Der Erfindungsreichtum der Menschen und die handwerklichen Fähigkeiten geben ihnen Zugriff auf Stahl- und sogar Schusswaffen.

Die Landeskinder sind in jedem Bereich von Arcania zu finden – am meisten natürlich in den drei Städten, aber auch in der Nähe der Berge, wo sie Bergwerke errichtet haben – und es gibt immer Glücksritter, die auf den Straßen unterwegs sind.

Regierungstechnisch leben die Landeskinder in einer Monarchie. Der oberste Herrscher führt die Staatsgeschäfte vom Regierungspalast in Crevasse aus, und auch seine Berater und Generäle kommen hier unter.


Das freie Volk
Das freie Volk besteht aus denen, die am Tag in diese Welt gelangt sind und denen, die von ihren Blutsbrüdern verfolgt werden. Von den Menschen verfolgt wagten sie sich nicht in die Städte, sondern schlugen ihre Lager versteckt auf – in Wäldern, in Bergen, in Höhlen – überall dort, wo sich Menschen nicht hinwagen.
Zu Beginn waren sie friedlich, doch nach ihrer Verfolgung begannen große Teile des freien Volks, ihre magische Überlegenheit zu erkennen und zu nutzen. In Anzahl und Technologie mögen sie unterlegen sein, doch ihre Fähigkeiten erlauben es ihnen, eine Macht darzustellen, mit der man nicht herumalbern sollte.

Im freien Volk selbst gibt es nicht wenig Spannungen – denn von Natur aus sind Elfen, Dämonen und Harpyien nicht unbedingt Verbündete. Doch die Not schweißt nun einmal zusammen. Kämpfe und Wortgefechte sind nicht gerade selten, auch wenn sie meistens nicht tödlich ausgehen – denn ein Mörder in den eigenen Reihen muss damit rechnen, ausgestoßen zu werden, was seine Überlebenschance drastisch senkt.

Das freie Volk ist ansatzweise demokratisch aufgebaut – jede Rasse bestimmt einen Vertreter, und diese treffen sich im sogenannten Hohen Rat in ihrem Hauptlager im großen Wald. Hier entscheiden sie so gut es ihnen möglich ist über die Geschicke ihres Volkes. Jedoch wird keinem Mitglied des freien Volkes gesagt, was er zu tun oder zu lassen hat – zumindest in der Theorie, natürlich gibt es solche, die meinen, andere herumkommandieren zu müssen. Nur in Ausnahmefällen, bei denen auch das Leben anderer riskiert wird, ist die allgemeine Meinung, dass etwas dagegen unternommen werden muss.

Woher die nichtmenschlichen Mitglieder des freien Volks stammen, darüber halten sie sich meist bedeckt. Bekannt ist nur - sie kommen aus einer anderen Welt. Oder besser gesagt aus anderen Welten - denn nicht jeder kennt jeden. Auch Mitglieder des freien Volks können in dieser für sie fremden Welt noch neues über Magie lernen.

Die Frommen
Viele der Landeskinder glauben an die Götter – nicht ohne Grund, wie sich herausstellte. Diejenigen, die am meisten glaubten, wurden von ihren Göttern mit Gaben belohnt. Übernatürliche Gaben. Anders als das freie Volk werden sie in den Städten geduldet, auch wenn sie mit Misstrauen angesehen werden – aus Angst vor dem Zorn der Götter.
Die Kulte der beiden Götter Archalor und Xar lassen sich nicht unbedingt als konkurrierend bezeichnen, aber sie arbeiten, außer in Notlagen, selten zusammen.

Die Anhänger des Archalor zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem Volk recht nahe sind. Sie helfen Verletzten, wenn es ihnen möglich ist, und kümmern sich um die Armen. Laut den Statuen der Kirche sollen sie dabei nicht auf die Rasse der Versehrten achten, doch viele Anhänger des Gottes sehen das anders, und auch wenn es nicht gern gesehen wird, so wird ein solches Verhalten doch geduldet.
Natürlich ist die Kirche des Archalor nicht vollkommen wehrlos oder friedlich – präferiert wird ein Kampf ohne oder zumindest mit eleganten, leichten Waffen und ohne große Rüstungen. Denen, die sein Wohlgefallen finden, ist der Gott durchaus bereit, Schutz zu gewähren.

Die Anhänger des Xar zeichnen sich dadurch aus, stets ihren eigenen Interessen nachzukommen und Verantwortung für sich selber zu übernehmen, in der Nacht jedoch denjenigen Schutz zu bieten, die selber nicht dafür aufkommen können, wenn ihre Gastfreundschaft auch eingeschränkt ist.
Im Gegensatz zu Archalor verbot der erste Prophet des Xar es seinen Anhängern jedoch, eine Institution des Glaubens an den Gott des Mondes zu schaffen und verhieß, dass der Weg zu Xar stets der eines Individuums, niemals der einer Gemeinschaft sein durfte, weshalb es unter den Frommen des Mondgottes nur vereinzelte, lose Strukturen zu finden gibt. Lediglich wenige Ritterorden haben sich aus seiner Anhängerschaft gebildet, welche bis heute des Nachts in schwarzen Plattenrüstungen auf ihren Rössern durch die Länder streifen und diejenigen bestrafen, die vor ihrem Gott in Ungnade gefallen sind.
Diejenigen, die sich nicht unter den frommen Rittern ihres Gottes befinden, stellen in ihren Heimen zumeist kleine Schreine auf oder nutzen persönliche Relikte, durch die sie nach Einbruch der Nacht ihren Gott anbeten und um seinen Schutz beten.

Die Frommen bemühen sich, neutral zu bleiben; doch es ist unverkennbar, dass sie sich auf einen Krieg vorbereiten. Sie sammeln Ressourcen auf alle möglichen Arten – einige verdingen sich als Söldner, andere sammeln als Dienstleister und wieder andere rauben und plündern. Eines Tages, da sind sie sicher, werden die Götter ihnen neue Anweisungen geben, werden ihnen sagen, wer der wirkliche Feind ist.



Die Ausgestoßenen
Neben den drei Fraktionen gibt es noch andere, die in keine wirklich hineingehören. Jede Fraktion hat ihre Regeln, und werden diese gebrochen, wird man ausgestoßen, so endet man meist allein in der Wildnis. Söldnergruppen, Raubritter und Piraten haben sich gebildet, die diese versprengten Personen aufnehmen. Natürlich sind auch sie in Städten nicht gern gesehen, aber solange sie sich unauffällig verhalten, können zumindest die menschlichen Mitglieder besiedelte Gebiete betreten.
Auch solche, die von den Landeskindern nicht als übernatürlich erkannt werden, können ohne eine wahre Angehörigkeit unterwegs sein – oft fühlen sie sich den Landeskindern nicht zugehörig, da sie beim kleinsten Fehler verfolgt werden würden, wollen sich aber auch nicht dem Kampf des freien Volkes anschließen, da sie selbst sich nicht bedroht sehen.
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